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Bei strahlendem Sonnenschein beteiligte sich die Gilde mit einem märchenhaft dekorierten "Aladin"-Wagen (erdacht und gefertigt von den Gilde-Kindern und Mario und Maria Romanelli) am Brucker Faschingszug. Obwohl das Gilde-Gefährt aus der Menge der Wägen (42 nahmen teil) deutlich positiv herausstach, bekam es von der Jury keinen Preis. Redakteur Eisenkolb vom Brucker Tagblatt, der auch Jurymitglied war, begründete dies der Gildemeisterin gegenüber damit, daß der Wagen "kein üblicher Faschingswagen, sondern ein professionell geschmückter Wagen" gewesen sei. Welch eine herbe Enttäuschung für die Kinder und doch gleichzeitig ein großes Lob für ihren Fleiß und ihre tollen Einfälle!
Aus beruflichen Gründen gab Ingrid Schmidt bei der Jahreshauptversammlung am 10.4. ihr Amt als Gildemeisterin nach zweijähriger Tätigkeit zurück. Zu ihrem Nachfolger wurde Michael Reithmeier, bereits seit einem Jahr im Gilde-Team tätig, gewählt.
Wieder einmal ganz anders gestaltete das Gilde-Team am 11.11. die Proklamation des offiziellen Prinzenpaares der Stadt Fürstenfeldbruck. Mit großem Stolz, daß sie in ihrem Jubiläumsjahr auch das offizielle Prinzenpaar stellen können, präsentierte die Gilde Prinz Georg II. (Roth) und Prinzessin Melanie I. (Neumeyer), zwei waschechte Brucker.
Das Jubel-Prinzenpaar schritt würdevoll die herrlich geschwungene Treppe in der Sparkasse-Schalterhalle (Hauptstelle) herab und begrüßte die geladenen Gäste. Der lange anhaltende Applaus bestätigte, daß genau die richtigen Personen für das anstrengende Regentenamt gewählt wurden.
Am 31.12. überreichte Bürgermeister Sepp Kellerer im Rahmen der Sylvester-Gala in der Wittelsbacher Halle den Stadtschlüssel als Insignie der Macht an das frischgebackene Prinzenpaar. Die Kindergarde und die Showtanzgruppe der Heimatgilde präsentierten ihre neuen Programme für die Saison 1997/98 - die Kinder nahmen die Zuschauer auf eine Reise in "König Neptuns Reich" mit und die Showtanzgruppe bat, zusammen mit dem Prinzenpaar, zu einer "Nacht in Las Vegas". Zwei wirklich gelungene Premieren, wie der langanhaltende Applaus der Zuschauer bestätigte.
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