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Unter allgemeiner Begeisterung leerte Prinz Toni I. von Autonasien (Plonner) sein Glas auf den Fasching beim großen Brucker Gildeball, der gleich zweimal stattfand. Warum zweimal? Weil Bruck schon damals keinen Saal hatte, der groß genug war. "Närrischer Brucker Nationalfeiertag" - mit diesem Ehrentitel wurde schon im letzten Jahr der "Unsinnige Donnerstag" ausgezeichnet; 1950 beging die Heimatgilde den Tag wiederum besonders "des Unsinns voll" mit ihrem großen "Kappenabend" und lustigen "Krüglreden".
Als besondere Überraschung überreichte stv. Gildemeister Weiß Gildemeister Plonner die von Goldschmied Anton Wachter entworfene und kunstvoll geschmiedete Gildemeisterkette, die noch heute die Brust des jeweiligen Gildemeisters bei besonderen Anlässen ziert. (Ihren alten Glanz verlieh Juwelier Hauser der Gildemeisterkette im Oktober 1997 kostenlos neu. Herzlichen Dank!)
Auch weiterhin hielt die Gilde das gesellschaftliche Leben in Schwung mit dem Gilde-Bier-Abend; dem großen Münchener Bach-Fest (Uraufführung) und einer feierlichen Bach-Messe im Marien-Münster; drei internationalen Pferderennen; dem Sommernachtsfest; der Leonhardi-Fahrt am 6.11.; einem gemütlichen 11.11. mit dem bekannten Münchner Humoristen Michl Ehbauer und der Ernennung des Brucker Faschingsprinzen 1951, Schorsch I. von Ambossa (Heid).
 Dienstmann Peps Woderer inspiziert die Jungelfer
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